Unsere Bildung vor Sparwahn schützen!

Was sind deine ersten Assoziationen wenn es um Luzern geht? Vielleicht denkst du ja an den Pilatus oder den Vierwaldstättersee. Oder es ist die Museggmauer. Oder gar das Entlebuch.

Und was kommt dir in den Sinn, wenn du an Luzerner Politik denkst? Die Sachen, die ich mir dabei vorstelle sind so ziemlich das Gegenteil von den vorherigen Bildern. Ich erinnere mich an die Zwangsferien im Jahr 2016 oder die geplanten Kürzungen bei den Musikschulen im 2017 oder auch die geplanten Abbaumassnahmen bei den Museen, die letztes Jahr thematisiert wurden.

Als Lernender im Kanton Luzern gab es in den letzten Jahren fast keine Möglichkeit, nicht mit den Folgen verfehlter Politik in Berührung zu kommen. Wer kennt sie nicht, die Floskel, dass gut ausgebildete Menschen unser wichtigster Rohstoff sind und dass die Bildung das höchste Gut sei? Bestimmt haben zahlreiche Vertreter*innen in Regierung und Parlament diesen Satz schon ausgesprochen. Und bei der nächsten Sitzung oder Abstimmung gleich wieder vergessen. Die Bildungspolitik im Kanton Luzern wird von Menschen dominiert, die in Wirklichkeit gar nicht an einer gleichberechtigten und hochwertigen Bildung interessiert sind. Was für sie zählt ist der Sparwahn, dem sie verfallen sind, um eine missratene Steuerpolitik um Biegen und Brechen durchzubringen. Wer dabei auf der Strecke bleibt, sind die Lernenden in unserem Kanton. Viele sind noch nicht einmal stimmberechtigt und können deswegen auch nicht bestimmen, wer sie im Parlament und der Regierung vertritt. Dabei sind es die jungen Menschen, welche die Fehler der heutigen Politik ausbaden müssen.

Deswegen möchte ich ändern, was mich stört und im Luzerner Kantonsrat den Menschen eine Stimme geben, die massiv untervertreten sind: Der Jugend. Was wir brauchen ist ein Kanton, in dem Bildung und Solidarität an erster Stelle stehen und nicht irgendwo unter „ferner liefen“. Eine Investition in die Bildung ist niemals eine Fehlinvestition. Wer unter dem Deckmantel der „Optimierung“ in der Bildung spart, sägt an dem Ast, auf dem wir alle sitzen. Wenn der Kanton Luzern ein innovativer und attraktiver Standort sein soll, dann braucht es auch die Menschen und ihre Ideen und Träume. Doch diese entstehen nur, wenn man nicht schon beim ersten Gedanken eine Grenze gesetzt bekommt. Deswegen ist es fatal, wenn bei Familien im Kanton Luzern das Portemonnaie über die Zukunft der Kinder bestimmt. Es darf nicht sein, dass Gelder für Stipendien fehlen und Prämienverbilligungen für Familien gekürzt werden. Das alles geht auf die Kosten unser aller Zukunft – auf die Kosten der Jugend, welche später die ganzen Fehler einer zu kurz gedachten Politik korrigieren müssen.

Doch ich möchte nicht später diese Fehler korrigieren müssen. Wir von der JUSO wollen diese Probleme jetzt anpacken und verhindern, dass weiterhin auf Kosten der Jugend in der Bildung gespart wird. Je früher wir den Kurs ändern, desto schneller sind wir am Ziel: einer solidarischen, nachhaltigen und zukunftsgerichteten Gesellschaft im Kanton Luzern. Einer Gesellschaft, wo Talente gefördert werden, unabhängig von ihrem Budget. Einer Gesellschaft mit Freiräumen – ohne bürgerliche Leitplanken.

Dafür kämpfe ich – für dich und mit dir!

Das einzige, was du vorerst tun musst, ist am 31. März 2019 JUSOplus Liste 12 wählen.

Für eine autonome Jugend, Bildung für alle und echte Gleichstellung!

 

Stefan Bucher, Kantonsratskandidat JUSOplus (Wahlkreis Luzernd-Land) und Vorstandsmitglied JUSO Stadt Luzern

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.