Klarer Sieg für den Nachtstern

12038471_1495116310814008_3265262177721540544_nAnnähernd 300 Adligenswilerinnen und Adligenswiler stimmten an ihrer letzten Gemeindeversammlung über diverse Anträge gegen die Sparmassnahmen ab. Wie in anderen Gemeinden auch, sollten an Bildung und generell an Dienstleistungen an der Bevölkerung gespart werden.

Zu einer der Abbaumassnahmen zählte auch die Streichung der Nachtbuslinie N7. Begleitet von zynischen Kommentaren, dieser diene nur dem Ausgangsvergnügen einiger weniger seitens des Gemeinderates, sollte eine wichtige Anbindung an die Stadt Luzern weggekürzt werden. Die für den Spardiskurs im ganzen Kanton symptomatische Kurzsichtigkeit wurde durch die JUSO Kanton Luzern bekämpft. Mittels eines Antrags gegen die Aufhebung der Buslinie und mit Unterstützung durch die SP und die Grünen Adligenswil, sowie den Jungen Grünen Kanton Luzern machte sie gegen die Sparmassnahme mobil. 1137 Unterschriften wurden gegen die geplante Streichung gesammelt.

Mit ihren Argumenten, dass die Aufhebung mit Fehlanreizen zu unsicheren Heimwegen, einer Benachteiligung einer ganzen Region und einem Attraktivitätsverlust für die Gemeinde Adligenswil für NeuzuzügerInnen einhergeht, überzeugte die JUSO die AdligenswilerInnen.

Co-Präsidentin des Petitionskomitees Thea Gemperli wurde zu ihrem Antrag durch verschiedene Wortmeldungen unterstützt und sogar mit Applaus belohnt. Das Stimmenverhältnis sprach sich klar für den Erhalt des Nachtsternes aus.

Dank grossem Engagement bleibt Adligenswil als Agglomeration an die Stadt angebunden. Einmal mehr hat sich gezeigt, dass der unbedingte Sparwille einzig auf Seiten von bürgerlichen Ideologen zu finden ist.

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