Stichword-Archiv: Lernende

Schon wieder rechtsextreme Umtriebe im Kanton Luzern

Mit grosser Besorgnis müssen wir feststellen, dass sich die paramilitärische Organisation «Uniter» schon wieder in Luzern treffen will.

Es wird vermutet, dass Uniter versucht Sicherheitsbehörden zu unterwandern.
Es bestehen mutmassliche Verbindungen zu anderen rechtsextremen Netzwerken wie z.B. dem Nationalsozialistischen Untergrund NSU und «Hannibal». Auch der rechtsextreme Attentäter von Christchurch hatte womöglich Verbindungen zu Uniter.

Gemäss Eigendarstellung ist Uniter ein Verein von ehemaligen Soldaten, Polizei- und Sicherheitskräften mit dem Ziel bei der Wiedereingliederung ins zivile Arbeitsleben zu unterstützen. Uns ist schleierhaft wie Schiess- und Überlebenstrainings für das zivile Arbeitsleben von Nutzen sein sollen.

Viele Mitglieder kommen aus Deutschland in die Schweiz, da sie dort vom Verfassungsschutz beobachtet werden und unsere Gesetze in der Schweiz nur ungenügend faschistische Umtriebe bekämpfen können.

Die JUSO Kanton Luzern ruft die Luzerner Polizei und den verantwortlichen Regierungsrat Paul Winiker deshalb dazu auf gegen diesen Verein entschieden vorzugehen und Vorkehrungen zu treffen, damit unser Sicherheitsapparat nicht der Gefahr ausgesetzt ist unterwandert zu werden.

Das nächste Treffen ist für Freitag 8. November angekündigt. Wie üblich bei rechtsextremen Gruppierungen ist der genaue Veranstaltungsort geheim.

Deshalb rufen wir alle Gastwirt*innen und Vermieter*innen von passenden Räumlichkeiten zu erhöhter Wachsamkeit auf. Häufig sind diese Treffen als privates Geburtstagsfest oder ähnliches getarnt.

JUSO warnt vor drohender Wasserknappheit

 

Am Sonntag 06. Oktober haben wir mit einer Aktion auf die drohende globale Wasserknappheit, ausgelöst durch den Klimawandel aufmerksam gemacht.

Der menschgemachte Klimawandel gilt nicht erst seit ein paar Wochen zurecht als eine der grössten Herausforderungen der Menschheit. Globale Erwärmungen von durchschnittlich über 1°C bedrohen auf vielfältige Weise die Lebensgrundlagen sämtlicher Flora und Fauna.

Wasserknappheit ist dabei schon seit längerem für beträchtliche Teile der Weltbevölkerung ein gravierendes Problem, dass sich durch den Klimawandel mit grösster Wahrscheinlichkeit noch verschärfen wird. In der Schweiz konnte man sich bisher ausser in den Rekordsommern auf eine geregelte Wasserversorgung verlassen. Aber auch für das sogenannte „Wasserschloss Europas“ droht  Wasserknappheit zum Problem zu werden. „Das Abschmelzen der Gletscher und die Häufung von Rekordsommern wird wohl in Zukunft auch in der Schweiz zu saisonalen, lokal begrenzten Versorgungsproblemen führen.“ so Sandra Huwiler Vize-Präsidentin der JUSO Kanton Luzern.

Präsident Jonas Ineichen ergänzt: „Zusätzlich zur zunehmenden Knappheit wird Wasser in verschiedenen Regionen immer mehr zu Geld gemacht, was in einigen Fällen dem Menschenrecht auf sauberes Wasser widerspricht.“

Für uns ist aus genannten Gründen klar, dass sich ohne wirksame Massnahmen gegen den Klimawandel die Problematik der Wasserknappheit kontinuierlich weiter verschärfen wird. Eine wirksame Klimapolitik ist nicht nur aus diesem Grund notwendiger denn je.

Um auf das Thema aufmerksam zu machen, haben wir am Freitag in Luzern Mini-Wasserfläschchen an Passant*innen verteilt. Am 20. Oktober JUSO wählen!

 

Uniter: Kein Platz für rechtsextreme Schattenarmee

Der deutsche Verein Uniter will sich in der Schweiz niederlassen. Dazu hat die Gruppierung für den Freitag  26.07.2019 ein Treffen in Luzern angekündigt. Die JUSO Kanton Luzern warnt vor diesem Verein und dem damit mutmasslich verbunden rechtsextremen Netzwerk. Das Treffen am Freitag wurde abgesagt.

Uniter, eine Gruppierung welche vom deutschen Generalbundesanwalt beobachtet wird, gibt sich nach Aussen als demokratischer Verein ehemaliger Militär-, Polizei- und Sicherheitsleute um Kontakte zu pflegen und den Berufseinstieg zu erleichtern. In Wirklichkeit bestehen womöglich enge Verbindungen zu Neonazis und anderen Rechtsextremen.

So war der deutsche Soldat Franco A. im Uniter-Netzwerk aktiv, welcher wegen illegalem Waffenbesitz und Vorbereitungen von Terroranschlägen gegen deutsche Politiker*innen, Flüchtlingsunterkünfte und Religionsgemeinschaften verhaftet wurde. Auch der rassistische Attentäter von Christchurch unterstützte den Verein. Letzten Samstag ist bei einer Demonstration der rassistischen «Identitären Bewegung» in Halle das Logo von Uniter aufgetaucht.

Dass Uniter in der Schweiz sesshaft werden will erstaunt nicht. In Deutschland bekommt die Gruppe immer mehr Widerstand zu spüren und auch die Medien berichten viel häufiger als in der Schweiz wo es kaum wirksame Gesetze gegen faschistische und rechtsextreme Gruppierungen gibt. Uniter will im Ernstfall Polizei und Militär mit eigenen bewaffneten Milizen unterstützen. Damit würden sie das staatliche Gewaltmonopol untergraben! Die JUSO Kanton Luzern findet: Wir brauchen keine selbsternannten Aufpasser ohne demokratische Legitimation, welche für den Tag X trainieren und Waffen horten.

Für den Freitag, 26.07.2019 haben Uniter ein Treffen in Luzern angekündigt. Das Treffen wurde mittlerweile abgesagt. Offenbar wurde dem Wirt, des Restaurants in welchem sich Uniter versammeln wollte, erst nach verschiedenen Medienberichten bewusst, wer sich bei ihm eingemietet hatte.

Medienberichte: Zentralplus / Luzern-Zeitung / 20-Minuten / Central/Sunshine

Wir streiken für unser Recht auf Selbstbestimmung!

Immer wieder kommt es von konservativer Seite zu Angriffen auf die Selbstbestimmung von Frauen über ihre Körper. Wir streiken am 14. Juni, weil wir diese Angriffe satt haben. Um noch mehr Frauen zu mobilisieren, am Freitag für ihre Selbstbestimmung zu streiken, haben wir heute Vulva-Kekse verteilt.
Die ständigen Angriffe auf die Selbstbestimmung der Frauen – sei es durch Versuche, Abtreibungen weiter zu kriminalisieren, durch Slutshaming oder durch das versuchte Erreichten von Hürden für Pille und ähnliches – müssen ein Ende nehmen! Dafür uns aus vielen weiteren Gründen unterstützt die JUSO den Frauenstreik am kommenden Freitag.
«Wir wollen alle Frauen* ermutigen selbst zu bestimmen.», so Sandra Huwiler, Vizepräsidentin der JUSO Kanton Luzern. Ausserdem kämen
Angriffe auf die Selbstbestimmung der Frauen noch immer zu häufig vor.
Um für den Frauenstreik zu mobilisieren und auf dieses Thema aufmerksam zu machen, verteilte die JUSO heute Vulva-Kekse.

Luzerner JUSO tritt mit zwei Listen für den Nationalrat an

Für die Nationalratswahlen 2019 tritt die JUSO im Kanton Luzern mit zwei Listen an: Einerseits eine Liste mit Kandidatinnen aus der Stadt Luzern und andererseits eine Liste mit Kandidaten aus der Agglomeration und dem Land sowie kleineren Städten.

Mit 18 Kandidaten auf zwei Listen will die JUSO Kanton Luzern bei den kommenden nationalen Wahlen dazu beitragen, dass die SP einen zweiten Nationalratssitz holen kann. Folgende Kandidatinnen treten auf den beiden Listen an:

Liste JUSO – Stadt Luzern
  • Anna Gallati, Campaignerin und Theaterpädagogin i. A.
  • Priya Kumar, Kindererzieherin HF in Ausbildung
  • Leander Studer, Informatiker EFZ
  • Leon Schulthess, Zivildienstleistender
  • Merlin Schwendener, Student
  • Severin Stalder, Zivildienstleistender
  • Yves Bucher, Kaufmann EFZ und Berufsmaturand
  • Lara Küenzi, Fachfrau Gesundheit EFZ
  • Nadja Landolt, Biomedizinische Analytikerin HF
Liste JUSO – Agglomeration und Land
  • Elias Balmer, Zivildienstleistender, Udligenswil
  • Lorena Stocker, Kauffrau EFZ, Rain
  • Rebecca Theiler, Kauffrau EFZ und Passarellenstudentin, Kriens
  • Stephanie Behrens, Praktikantin Veranstaltungen, Kriens
  • Sophie Karrer, Studentin, Hitzkirch
  • Sandra Huwiler, Gastromitarbeiterin, Meggen
  • Dennis Bucher, Telematiker EFZ, Beromünster
  • Jonas Ineichen, Zivildienstleistender, Emmenbrücke
  • Skandar Khan, Zeichner EFZ und Berufsmaturand, Wikon

Die JUSO stellt damit zwei ausgewogene Listen mit Kandidatinnen aus verschiedenen Teilen des Kantons auf. «Für uns ist klar, dass die rechtsbürgerliche Mehrheit im Nationalrat gebrochen werden muss. Dazu will die JUSO im Kanton Luzern ihren Teil beitragen», sagt Jonas Ineichen, Präsident der JUSO Kanton Luzern.

Auf zum Frauen*streik – jetzt erst recht!

Der Kanton Luzern wird weiterhin nur von bürgerlichen Männern regiert. Für die JUSO Kanton Luzern ist klar: Sowas darf im Jahr 2019 nicht mehr passieren. Umso mehr braucht es nun den Frauen*streik am 14. Juni.

Am heutigen Sonntag wählte die Luzerner Bevölkerung eine neue Regierung. Das ernüchternde Ergebnis: Weiterhin wird der Kanton nur von bürgerlichen Männern regiert. Dass noch immer keine einzige Frau in der Exekutive vertreten ist, ist für die JUSO ein Armutszeugnis sondergleichen. Es zeigt aber auch, dass die Gleichstellung noch längst nicht erreicht ist, solange die angemessene Frauen*vertretung in der Regierung nicht selbstverständlich ist.

«Wir akzeptieren diesen demokratischen Entscheid; die Kritik an der Männerregierung ohne soziale Stimme wird deshalb aber nicht aufhören.», so Jonas Ineichen, Präsident der JUSO Kanton Luzern. «Umso mehr ist es jetzt wichtig, dass es in der Gleichstellung endlich weitergeht. Es wird Zeit für Veränderung!», fügt Sandra Huwiler, Vizepräsidentin der JUSO Kanton Luzern hinzu. Deshalb ruft die JUSO alle Frauen* dazu auf, am 14. Juni zu streiken – damit wir endlich Gleichstellung erreichen!

 

JUSO Kanton Luzern wählt neuen Präsidenten

Am 26. April 2019 hat die JUSO Kanton Luzern im “Bachstei” beim Paulusheim ihre Jahresversammlung abgehalten. Dabei wurden der Vorstand und das Präsidium neu gewählt.

Nach drei engagierten Jahren im Vorstand und zwei erfolgreichen Legislaturen als Präsidentin der JUSO Kanton Luzern wurde Lorena Stocker (Rain) verabschiedet. Die JUSO Kanton Luzern dankt herzlich für den grossen Einsatz und wünscht Lorena für ihr weiteres Engagement alles Gute.

Wiedergewählt in den Vorstand wurden Livia Meyer (Willisau), Severin Stalder (Luzern), Sandra Huwiler (Meggen) und Jonas Ineichen (Emmenbrücke). Neu und ebenfalls einstimmig wurde Dennis Bucher (Beromünster) in den Vorstand gewählt.

Der bisherige Vize-Präsident und 18-jährige Student Jonas Ineichen wurde einstimmig als Präsident gewählt. “Ich bin nun seit über zweieinhalb Jahren bei den Jungsozialist*innen aktiv und stelle fest, dass der Kanton Luzern trotz linkem Wahlsieg noch immer weit von einer Politik entfernt ist, welche  die Menschen ins Zentrum stellt und nicht dem Spar- und Profitdiktat unterordnet.” Er trete an, um in Zukunft eine andere Politik zu ermöglichen, so Jonas Ineichen. Für das Amt der Vize-Präsidentin wurde neu Sandra Huwiler gewählt.

Die JUSO Kanton Luzern freut sich auf ein weiteres spannendes Jahr, indem sie sich als aktivste Jungpartei weiterhin für einen solidarischen und gerechten Kanton Luzern einsetzen möchte.

Auf zum Frauen*streik am 14. Juni!

Am 14. Juni findet in der ganzen Schweiz ein Frauen*streik statt. Die JUSO unterstützt diesen Streik und fordert: Care-Arbeit muss endlich anerkannt werden!

Die Gründe, weshalb Frauen* am 14. Juni streiken werden, dürften so vielfältig sein wie die Frauen* selbst. Eine Tatsache ist sicherlich nicht von der Hand zu weisen: Frauen* leisten noch immer einen Löwinnenanteil der unbezahlten Care-Arbeit.

«Wir haben das Jahr 2019 und Arbeit wie Kindererziehung, Kochen und Putzen wird immer noch als etwas angesehen, was Frauen* halt einfach von ihrer Natur aus gerne machen.», kritisiert Lorena Stocker, Präsidentin der JUSO Kanton Luzern. «Es wird Zeit, dass Care-Arbeit endlich als das anerkannt wird, was es ist: Arbeit.», fügt sie hinzu.

Mit einer Aktion auf dem Theaterplatz machte die JUSO am Donnerstag auf diese Umstände aufmerksam. Für uns ist klar: Auch Frauen*arbeit ist Arbeit! Deshalb ruft die JUSO Kanton Luzern alle Frauen* dazu auf, am 14. Juni am nationalen Frauen*streik teilzunehmen.

 

Unsere Bildung vor Sparwahn schützen!

Was sind deine ersten Assoziationen wenn es um Luzern geht? Vielleicht denkst du ja an den Pilatus oder den Vierwaldstättersee. Oder es ist die Museggmauer. Oder gar das Entlebuch.

Und was kommt dir in den Sinn, wenn du an Luzerner Politik denkst? Die Sachen, die ich mir dabei vorstelle sind so ziemlich das Gegenteil von den vorherigen Bildern. Ich erinnere mich an die Zwangsferien im Jahr 2016 oder die geplanten Kürzungen bei den Musikschulen im 2017 oder auch die geplanten Abbaumassnahmen bei den Museen, die letztes Jahr thematisiert wurden.

Als Lernender im Kanton Luzern gab es in den letzten Jahren fast keine Möglichkeit, nicht mit den Folgen verfehlter Politik in Berührung zu kommen. Wer kennt sie nicht, die Floskel, dass gut ausgebildete Menschen unser wichtigster Rohstoff sind und dass die Bildung das höchste Gut sei? Bestimmt haben zahlreiche Vertreter*innen in Regierung und Parlament diesen Satz schon ausgesprochen. Und bei der nächsten Sitzung oder Abstimmung gleich wieder vergessen. Die Bildungspolitik im Kanton Luzern wird von Menschen dominiert, die in Wirklichkeit gar nicht an einer gleichberechtigten und hochwertigen Bildung interessiert sind. Was für sie zählt ist der Sparwahn, dem sie verfallen sind, um eine missratene Steuerpolitik um Biegen und Brechen durchzubringen. Wer dabei auf der Strecke bleibt, sind die Lernenden in unserem Kanton. Viele sind noch nicht einmal stimmberechtigt und können deswegen auch nicht bestimmen, wer sie im Parlament und der Regierung vertritt. Dabei sind es die jungen Menschen, welche die Fehler der heutigen Politik ausbaden müssen.

Deswegen möchte ich ändern, was mich stört und im Luzerner Kantonsrat den Menschen eine Stimme geben, die massiv untervertreten sind: Der Jugend. Was wir brauchen ist ein Kanton, in dem Bildung und Solidarität an erster Stelle stehen und nicht irgendwo unter „ferner liefen“. Eine Investition in die Bildung ist niemals eine Fehlinvestition. Wer unter dem Deckmantel der „Optimierung“ in der Bildung spart, sägt an dem Ast, auf dem wir alle sitzen. Wenn der Kanton Luzern ein innovativer und attraktiver Standort sein soll, dann braucht es auch die Menschen und ihre Ideen und Träume. Doch diese entstehen nur, wenn man nicht schon beim ersten Gedanken eine Grenze gesetzt bekommt. Deswegen ist es fatal, wenn bei Familien im Kanton Luzern das Portemonnaie über die Zukunft der Kinder bestimmt. Es darf nicht sein, dass Gelder für Stipendien fehlen und Prämienverbilligungen für Familien gekürzt werden. Das alles geht auf die Kosten unser aller Zukunft – auf die Kosten der Jugend, welche später die ganzen Fehler einer zu kurz gedachten Politik korrigieren müssen.

Doch ich möchte nicht später diese Fehler korrigieren müssen. Wir von der JUSO wollen diese Probleme jetzt anpacken und verhindern, dass weiterhin auf Kosten der Jugend in der Bildung gespart wird. Je früher wir den Kurs ändern, desto schneller sind wir am Ziel: einer solidarischen, nachhaltigen und zukunftsgerichteten Gesellschaft im Kanton Luzern. Einer Gesellschaft, wo Talente gefördert werden, unabhängig von ihrem Budget. Einer Gesellschaft mit Freiräumen – ohne bürgerliche Leitplanken.

Dafür kämpfe ich – für dich und mit dir!

Das einzige, was du vorerst tun musst, ist am 31. März 2019 JUSOplus Liste 12 wählen.

Für eine autonome Jugend, Bildung für alle und echte Gleichstellung!

 

Stefan Bucher, Kantonsratskandidat JUSOplus (Wahlkreis Luzernd-Land) und Vorstandsmitglied JUSO Stadt Luzern