Stichword-Archiv: Yannick Gauch

Auf zum Frauen*streik – jetzt erst recht!

Der Kanton Luzern wird weiterhin nur von bürgerlichen Männern regiert. Für die JUSO Kanton Luzern ist klar: Sowas darf im Jahr 2019 nicht mehr passieren. Umso mehr braucht es nun den Frauen*streik am 14. Juni.

Am heutigen Sonntag wählte die Luzerner Bevölkerung eine neue Regierung. Das ernüchternde Ergebnis: Weiterhin wird der Kanton nur von bürgerlichen Männern regiert. Dass noch immer keine einzige Frau in der Exekutive vertreten ist, ist für die JUSO ein Armutszeugnis sondergleichen. Es zeigt aber auch, dass die Gleichstellung noch längst nicht erreicht ist, solange die angemessene Frauen*vertretung in der Regierung nicht selbstverständlich ist.

«Wir akzeptieren diesen demokratischen Entscheid; die Kritik an der Männerregierung ohne soziale Stimme wird deshalb aber nicht aufhören.», so Jonas Ineichen, Präsident der JUSO Kanton Luzern. «Umso mehr ist es jetzt wichtig, dass es in der Gleichstellung endlich weitergeht. Es wird Zeit für Veränderung!», fügt Sandra Huwiler, Vizepräsidentin der JUSO Kanton Luzern hinzu. Deshalb ruft die JUSO alle Frauen* dazu auf, am 14. Juni zu streiken – damit wir endlich Gleichstellung erreichen!

 

JUSO Kanton Luzern wählt neuen Präsidenten

Am 26. April 2019 hat die JUSO Kanton Luzern im “Bachstei” beim Paulusheim ihre Jahresversammlung abgehalten. Dabei wurden der Vorstand und das Präsidium neu gewählt.

Nach drei engagierten Jahren im Vorstand und zwei erfolgreichen Legislaturen als Präsidentin der JUSO Kanton Luzern wurde Lorena Stocker (Rain) verabschiedet. Die JUSO Kanton Luzern dankt herzlich für den grossen Einsatz und wünscht Lorena für ihr weiteres Engagement alles Gute.

Wiedergewählt in den Vorstand wurden Livia Meyer (Willisau), Severin Stalder (Luzern), Sandra Huwiler (Meggen) und Jonas Ineichen (Emmenbrücke). Neu und ebenfalls einstimmig wurde Dennis Bucher (Beromünster) in den Vorstand gewählt.

Der bisherige Vize-Präsident und 18-jährige Student Jonas Ineichen wurde einstimmig als Präsident gewählt. “Ich bin nun seit über zweieinhalb Jahren bei den Jungsozialist*innen aktiv und stelle fest, dass der Kanton Luzern trotz linkem Wahlsieg noch immer weit von einer Politik entfernt ist, welche  die Menschen ins Zentrum stellt und nicht dem Spar- und Profitdiktat unterordnet.” Er trete an, um in Zukunft eine andere Politik zu ermöglichen, so Jonas Ineichen. Für das Amt der Vize-Präsidentin wurde neu Sandra Huwiler gewählt.

Die JUSO Kanton Luzern freut sich auf ein weiteres spannendes Jahr, indem sie sich als aktivste Jungpartei weiterhin für einen solidarischen und gerechten Kanton Luzern einsetzen möchte.

Auf zum Frauen*streik am 14. Juni!

Am 14. Juni findet in der ganzen Schweiz ein Frauen*streik statt. Die JUSO unterstützt diesen Streik und fordert: Care-Arbeit muss endlich anerkannt werden!

Die Gründe, weshalb Frauen* am 14. Juni streiken werden, dürften so vielfältig sein wie die Frauen* selbst. Eine Tatsache ist sicherlich nicht von der Hand zu weisen: Frauen* leisten noch immer einen Löwinnenanteil der unbezahlten Care-Arbeit.

«Wir haben das Jahr 2019 und Arbeit wie Kindererziehung, Kochen und Putzen wird immer noch als etwas angesehen, was Frauen* halt einfach von ihrer Natur aus gerne machen.», kritisiert Lorena Stocker, Präsidentin der JUSO Kanton Luzern. «Es wird Zeit, dass Care-Arbeit endlich als das anerkannt wird, was es ist: Arbeit.», fügt sie hinzu.

Mit einer Aktion auf dem Theaterplatz machte die JUSO am Donnerstag auf diese Umstände aufmerksam. Für uns ist klar: Auch Frauen*arbeit ist Arbeit! Deshalb ruft die JUSO Kanton Luzern alle Frauen* dazu auf, am 14. Juni am nationalen Frauen*streik teilzunehmen.

 

Unsere Bildung vor Sparwahn schützen!

Was sind deine ersten Assoziationen wenn es um Luzern geht? Vielleicht denkst du ja an den Pilatus oder den Vierwaldstättersee. Oder es ist die Museggmauer. Oder gar das Entlebuch.

Und was kommt dir in den Sinn, wenn du an Luzerner Politik denkst? Die Sachen, die ich mir dabei vorstelle sind so ziemlich das Gegenteil von den vorherigen Bildern. Ich erinnere mich an die Zwangsferien im Jahr 2016 oder die geplanten Kürzungen bei den Musikschulen im 2017 oder auch die geplanten Abbaumassnahmen bei den Museen, die letztes Jahr thematisiert wurden.

Als Lernender im Kanton Luzern gab es in den letzten Jahren fast keine Möglichkeit, nicht mit den Folgen verfehlter Politik in Berührung zu kommen. Wer kennt sie nicht, die Floskel, dass gut ausgebildete Menschen unser wichtigster Rohstoff sind und dass die Bildung das höchste Gut sei? Bestimmt haben zahlreiche Vertreter*innen in Regierung und Parlament diesen Satz schon ausgesprochen. Und bei der nächsten Sitzung oder Abstimmung gleich wieder vergessen. Die Bildungspolitik im Kanton Luzern wird von Menschen dominiert, die in Wirklichkeit gar nicht an einer gleichberechtigten und hochwertigen Bildung interessiert sind. Was für sie zählt ist der Sparwahn, dem sie verfallen sind, um eine missratene Steuerpolitik um Biegen und Brechen durchzubringen. Wer dabei auf der Strecke bleibt, sind die Lernenden in unserem Kanton. Viele sind noch nicht einmal stimmberechtigt und können deswegen auch nicht bestimmen, wer sie im Parlament und der Regierung vertritt. Dabei sind es die jungen Menschen, welche die Fehler der heutigen Politik ausbaden müssen.

Deswegen möchte ich ändern, was mich stört und im Luzerner Kantonsrat den Menschen eine Stimme geben, die massiv untervertreten sind: Der Jugend. Was wir brauchen ist ein Kanton, in dem Bildung und Solidarität an erster Stelle stehen und nicht irgendwo unter „ferner liefen“. Eine Investition in die Bildung ist niemals eine Fehlinvestition. Wer unter dem Deckmantel der „Optimierung“ in der Bildung spart, sägt an dem Ast, auf dem wir alle sitzen. Wenn der Kanton Luzern ein innovativer und attraktiver Standort sein soll, dann braucht es auch die Menschen und ihre Ideen und Träume. Doch diese entstehen nur, wenn man nicht schon beim ersten Gedanken eine Grenze gesetzt bekommt. Deswegen ist es fatal, wenn bei Familien im Kanton Luzern das Portemonnaie über die Zukunft der Kinder bestimmt. Es darf nicht sein, dass Gelder für Stipendien fehlen und Prämienverbilligungen für Familien gekürzt werden. Das alles geht auf die Kosten unser aller Zukunft – auf die Kosten der Jugend, welche später die ganzen Fehler einer zu kurz gedachten Politik korrigieren müssen.

Doch ich möchte nicht später diese Fehler korrigieren müssen. Wir von der JUSO wollen diese Probleme jetzt anpacken und verhindern, dass weiterhin auf Kosten der Jugend in der Bildung gespart wird. Je früher wir den Kurs ändern, desto schneller sind wir am Ziel: einer solidarischen, nachhaltigen und zukunftsgerichteten Gesellschaft im Kanton Luzern. Einer Gesellschaft, wo Talente gefördert werden, unabhängig von ihrem Budget. Einer Gesellschaft mit Freiräumen – ohne bürgerliche Leitplanken.

Dafür kämpfe ich – für dich und mit dir!

Das einzige, was du vorerst tun musst, ist am 31. März 2019 JUSOplus Liste 12 wählen.

Für eine autonome Jugend, Bildung für alle und echte Gleichstellung!

 

Stefan Bucher, Kantonsratskandidat JUSOplus (Wahlkreis Luzernd-Land) und Vorstandsmitglied JUSO Stadt Luzern

Diese Politik gehört entsorgt!

Nach vier weiteren Jahren des Abbaus und der peinlichen Neuigkeiten aus dem Kanton Luzern ist für die Luzerner JUSO klar: Diese Politik gehört entsorgt! Deswegen hat sie bei einer Aktion am heutigen Abend symbolischen den momentan regierenden Altherrenclub ausgemustert.

Ob Zwangsferien oder drohende Schulschliessungen – die Abbaumassnahmen der sich zu Ende neigenden Legislatur waren nicht nur tragisch, sondern auch extrem peinlich. Note für Regierung und Parlament: Klar ungenügend – und das nicht wegen des verpassten Stoffes der Zwangsferien.

«Es ist an der Zeit, dass sich etwas ändert», so Lorena Stocker, Präsidentin der JUSO Kanton Luzern. «Bei den kommenden Wahlen hat die Luzerner Bevölkerung die Chance, diesem bürgerlichen Trauerspiel endlich ein Ende zu setzen. Diese gilt es zu packen», fügt sie hinzu.

Als Symbol für die Politik, die endlich entsorgt gehört, hat JUSO-Spitzenkandidatin Anna Gallati den momentan regierenden Altherrenclub entsorgt. «Der momentane Regierungsrat und auch die Mehrheit des Parlaments steht ein für rückwärtsgerichtete und asoziale Politik», begründet Gallati die Aktion. «Am 31. März gilt es, vorwärts zu machen und diesen Kanton zu verändern!», fügt sie hinzu.

 

Für Freiräume ohne bürgerliche Leitplanken!

Am 31. März 2019 will die JUSO Kanton Luzern den eigenen Sitz im Kantonsrat zurückgewinnen.  Dafür nominierten wir bereits im November 2018 unsere Spitzenkandidatin Anna Gallati.

 

Im Kanton Luzern müssen sich Lernende für ihr Recht auf Bildung verschulden. Der Kantonsrat ist von Männern dominiert, in der Regierung haben Frauen gar keine Stimme. Noch immer müssen Häuser besetzt werden, weil es nicht genügend Freiräume für selbstbestimmtes Zusammenleben gibt. 

Das Denken in bürgerlichen Leitplanken hat uns in die Sackgasse geführt. Es ist Zeit für neue Ideen, Zeit die Leitplanken zu durchbrechen. Fordern wir gemeinsam unseren Raum, in der Stadt, im Kanton und im Kantonsrat!

 

Anna Gallati [1995], Campaignerin, Theaterpädagogin i. A.

 

Weitere Informationen zu unserem Wahlkampf findest du hier.

Bildung darf nicht arm machen!

Nach ungezählten Abbaumassnahmen und Kürzungen in den letzten Jahren wird es definitiv Zeit für einen Richtungswechsel in der Luzerner Bildungspolitik. Die JUSO Kanton Luzern fordert daher eine kantonale Ausbildungsförderung, welche sämtlichen jungen Menschen in Ausbildung einen monatlichen Betrag auszahlt, welcher zum Leben reichen muss. Dies, weil Bildung nicht arm machen darf. Am Donnerstagabend machte die JUSO Kanton Luzern mit einer Aktion auf diese Thematik aufmerksam. 

Die Bildungseinrichtungen im Kanton Luzern haben schon bessere Zeiten gesehen: Zwangsferien, längere Arbeitszeiten bei gleichbleibendem Lohn für Lehrpersonen, die Streichung von Freifächern und immer wieder überlegte Schliessungen von grossen und wichtigen Bildungseinrichtungen. Hinzu kommen die Stipendien, welche zwischen 2004 und 2017 um 40% gekürzt wurden.

«Bildung bedeutet nicht nur mühsames Mathebüffeln oder langweiliges Französisch-Voci-Lernen, sondern macht letztlich unsere Zukunft aus – sowohl diejenige der Lernenden wie auch die der Gesamtgesellschaft. Deshalb muss die Bildung konsequent gefördert werden», erklärt Vizepräsident Jonas Ineichen. Doch dies geschehe im Kanton Luzern aktuell nicht, so Ineichen weiter. Stattdessen versuche man wo immer möglich den Rotstift anzusetzen, was eine Folge der gescheiterten Tiefsteuerstrategie sei, führt er weiter aus.

Die JUSO Kanton Luzern fordert deshalb eine Kehrtwende in der kantonalen Bildungspolitik: Sie setzt sich ein für eine kantonale Ausbildungsförderung, welche jungen Menschen in einer tertiären Ausbildung eine Lebensgrundlage schafft und verhindert, das finanzielle Möglichkeiten der Eltern über Bildungschancen entscheiden. Weiter fordert die JUSO, dass alle Bildungskosten durch den Staat getragen werden – Schulgelder und Studiengebühren sollen also abgeschafft und Lehrmittel ohne Kosten zur Verfügung gestellt werden.

«Beispielsweise in Schweden ist eine stärkere Unterstützung auf dem Ausbildungsweg gang und gäbe.» betont Lorena Stocker, Präsidentin der JUSO Kanton Luzern. «Wenn die Politik im Kanton Luzern sich nicht grundlegend ändert, sieht es für die Chancengleichheit weiterhin schlecht aus», fügt Anna Gallati, Kantonsrats-Spitzenkandidatin der JUSO Kanton Luzern, hinzu. Für die JUSO Kanton Luzern ist klar: Bildung darf nicht arm machen!

 

Grünflächen erhalten, Umwelt schützen, Zersiedelung stoppen!

Jonas Ineichen, Vizepräsident JUSO Kanton Luzern

 

Der Baukran am Rande des Dorfes ächzt und stöhnt mal wieder unter dem Gewicht seiner Last. Unaufhörlich dreht er seine Runden, schafft Baumaterial vom einen Ende des Baugeländes zum anderen. Der Betonmischer läuft, die Messgeräte werden ausgerichtet. Die Bauarbeiter schwirren wie Ameisen auf dem Bau umher, die Bauherren senken ihre Köpfe in abermals neue Pläne. Es wird gehämmert, gehobelt, gemauert und zubetoniert, tagein, tagaus überall in der ganzen Schweiz. In den letzten 24 Jahren wurden so jeden Tag ungefähr mehr als acht Fussballfelder Kulturland verbaut. Etwa jede Sekunde verliert die Schweiz einen Quadratmeter wertvolles Land.

Das kann so nicht weiter gehen, finden die Initiant*innen der Zersiedlungsinitiative und gehen damit ein zentrales Problem unserer Zeit an: Zur Überwindung der Umweltproblematiken braucht es griffige Lösungen und zwar jetzt. Konkret fordert die Zersiedlungsinitiative ein Einfrieren der Bauzonen, wie sie heute existieren. Es dürfen also keine neuen Flächen als Bauland deklariert werden, es sei denn, man kompensiert diese Massnahme mittels Auszonung an einem anderen Ort. Dazu müsste es wohl aber nicht mal so schnell kommen: Gemäss Bund ist in der ganzen Schweiz immer noch eine Fläche des Kantons Schaffhausens als Bauland eingezont und bisher ungenutzt geblieben.

Das neue Raumplanungsgesetz des Bundes, das im Zuge des Abstimmungskampfes oft genannt wird, reicht dafür nicht aus. Denn damit dürften auch weiterhin grosse Landflächen in Bauland umgewandelt werden. Diese Möglichkeit widerspricht der Notwendigkeit des verdichteten Bauens. Gegner*innen der Initiative argumentieren ausserdem oft mit altbekannten Schemata. Plötzlich beginnt man sich für die weniger gut Verdienenden zu interessieren, spinnt Szenarien von steigenden Mieten und Kosten. Dabei liegt der Ursprung für diese Probleme sicherlich nicht in der Begrenzung des Angebotes. Denn bereits heute gibt es einen beträchtlichen Prozentsatz an leerstehenden Wohnungen. Tatsache ist vielmehr, dass Spekulationen, Zahlenspielchen an der Börse und die in vielen Fällen unnötige Gentrifizierung beziehungsweise «Aufwertung» die ausschlaggebenden Faktoren für die Probleme des Wohnens der weniger gut Verdienenden darstellen. Des Weiteren strebt die Initiative ausdrücklich nachhaltigen und genossenschaftlichen Wohnbau an. Von solchen Projekten profitiert die Bevölkerung massiv, die Mieten sind meist tiefer als bei konventionellen Angeboten und die Gemeinschaft und Umweltverträglichkeit des Wohnens steht im Vordergrund.

Festzuhalten ist: Ohne strikte Massnahmen im Landschafts- und Umweltschutz wird auch die Schweiz ihre selbst gesteckten Nachhaltigkeitsziele für die Zukunft klar verfehlen. Dieser Eventualität gilt es entgegenzutreten. Deshalb empfiehlt die JUSO Kanton Luzern am 10. Februar die Zersiedlungsinitiative anzunehmen.

 

Weitere Informationen zur Initiative finden Sie hier.

JUSO fordert: Gratis ÖV für alle unter 25 Jahren!

Die Jugend ist die Zukunft, so sagt mensch stets immer wieder überall. Davon ist auch die JUSO des Kantons Luzern überzeugt. Deshalb fordern wir Maßnahmen für eine selbstbestimmte, autonome Jugend im Kanton Luzern. Mit einer kantonalen Aktion machte die JUSO dabei auf dieses Thema aufmerksam.

So setzen sich die Mitglieder der JUSO etwa für ein neues, grosses, unabhängiges Kulturzentrum für Jugendliche aus dem Kanton Luzern ein. “Den Jugendlichen fehlt aktuell ein kultureller Treffpunkt, das frei von kommerziellen Zwängen Raum für alle bietet.” betont Lorena Stocker, Präsidentin der JUSO Kanton Luzern.

Nebst der weiteren Forderung nach Freiräumen für alle und der Ermöglichung von Zwischennutzungen von ungenutzten Gebäuden für Jugendliche setzt sich die Basis der Jungsozialist*innen auch für kostenfreien öffentlichen Verkehr für alle unter 25 Jahren ein. “Jungen Menschen fehlt es oft an Ressourcen und Möglichkeiten.”, so Vizepräsident Jonas Ineichen. Deshalb sei es wichtig, dass man ihnen diese fehlenden Möglichkeiten zur Verfügung stelle. “Ein Auto kann sich kaum ein*e Jugendliche*r leisten, auch ein Abonnement für den öffentlichen Verkehr kann oft nur schwer aus eigener Tasche bezahlt werden.”, fügt Lorena Stocker hinzu. Gerade deshalb, aber auch weil vermehrter Gebrauch des Öffentlichen Verkehrs der starken Verkehrsbelastung und dadurch auch dem Klimawandel entgegenwirke, setze sich die JUSO für gratis ÖV für alle Jugendlichen unter 25 Jahren ein.

Um auf dieses Anliegen aufmerksam zu machen, wurden in den letzten Tagen an verschiedenen Haltestellen der öffentlichen Verkehrsmittel auf dem Land und in der Stadt kleine Plakate aufgehängt.

37 Kandidat*innen in drei Wahlkreisen nominiert

Medienmitteilung vom 7. Dezember 2018

Heute nominierte die JUSO Kanton Luzern ihre Listen für die kommenden Kantonsratswahlen. Die JUSO zieht mit 37 Kandidat*innen in drei Wahlkreisen in den Wahlkampf und setzt sich zum Ziel, mit Spitzenkandidatin Anna Gallati den Kantonsratssitz in der Stadt zurück zu gewinnen. 

Bei den Kantonsratswahlen am 31. März will die JUSO Kanton Luzern, wie bereits angekündigt, mit Spitzenkandidatin Anna Gallati den eigenen Kantonsratssitz zurückgewinnen. An der heutigen Mitgliederversammlung wurden neben Gallati noch 36 weitere Kandidat*innen für die JUSOplus (Jungsozialist*innen und Junge Linke)-Listen nominiert, mit Nachnominationen sollen die Listen noch weiter gefüllt werden. Die Liste aller Kandidat*innen finden Sie hier. «Wir freuen uns auf unseren Wahlkampf mit vielen motivierten Kandidat*innen – zusammen schaffen wir es, den Sitz zurück zu gewinnen!», so Lorena Stocker, Präsidentin der JUSO Kanton Luzern.

Ausserdem hat sich die JUSO Kanton Luzern entschieden, für den Regierungsrat Korintha Bärtsch und Jörg Meyer zu unterstützen. Der Entscheid fiel mit einer grossen Mehrheit aus.

Ebenfalls hat Lorena Stocker, Präsidentin der JUSO Kanton Luzern, angekündigt, am JUSO-Parteitag im April 2019 nicht erneut für das Präsidium zu kandidieren. «Ich denke, nach den Wahlen und nach zu dem Zeitpunkt zwei Jahren im Präsidium ist es ein guter Moment, um Platz für neuen Wind zu machen», begründet sie ihren Entscheid.