Mit Küssen gegen Hass

Am 9. Februar stimmt die Schweiz darüber ab, ob die Anti-Rassismusstrafnorm am homo- und bisexuelle Personen ausgeweitet werden sollte. Die JUSO Kanton Luzern setzt sich für ein JA zu dieser Vorlage ein und veranstaltete aus diesem Grund heute ein „Kiss-In“ am Bahnhof Luzern vor der Hauptpost. Es beteiligten sich rund 40 Personen an der Aktion.

Öffentlicher Aufruf zu Hass und Diskriminierung gegen homo- und bisexuelle Personen ist in der Schweiz momentan nicht strafbar – am 9. Februar wird darüber abgestimmt, ob sich dies ändern soll. „Wir stehen klar ein für ein JA. Diskriminierung darf in unserer Gesellschaft keinen Platz haben.“, so Priya Kumar, Mitorganisatorin der heutigen Kiss-In-Aktion der JUSO Kanton Luzern.

„Wir wollen eine Gesellschaft, in der alle, die sich lieben, dies ohne Angst vor Diskriminierung tun können!“, so Mirjam Hostetmann, Präsidentin der JUSO Obwalden und ebenfalls Mitorganisatorin der Aktion. Gerade jüngste Angriffe in Zürich und auch tagtägliche Diskriminierung von nicht-heterosexuellen Personen zeigen, dass dieses Gesetz bitter nötig ist.

Um für ein Ja zu der Vorlage zu werben, zeigten rund 40 Personen heute am Bahnhof Luzern ihre Liebe mit Küssen und Umarmungen. Menschen sollen Lieben können, wen sie wollen – und der Staat hat diese Freiheit zu schützen. „Für eure queeren Freund*innen – stimmt ja am 9. Februar!“, so Priya Kumar.

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