Reuss-Oase–Initiative

Reuss-Oase: Ein Freiraum für Alle!

Per 24. Oktober 2020 wurde die stadtluzerner JUSO-Initiative "Reuss-Oase: Ein Freiraum für Alle!" lanciert!

Lade dir hier den Unterschriftenbogen herunter, drucke sie aus und schicke die ausgefüllten Listen bis zum 11. Dezember an uns zurück – die Adresse steht auf dem Bogen. Wir freuen uns auf deine Unterstützung!

Unterschriftenbogen Reuss-Oase

Begehren:

"Die Stadt Luzern prüft Massnahmen zur Attraktivierung, Steigerung der Sicherheit und des ökologischen Wertes des Reussufers zwischen Spreuerbrücke und Nordpol und setzt diese, soweit sie dafür zuständig ist, um. So soll ein unkommerzieller Freiraum für die Bevölkerung geschaffen werden. In den Planungsprozess sollen unter anderem auch die betroffenen Quartiere und Umweltverbände miteinbezogen werden. Für die zeitnahe Projektierung und Ausführung sind entsprechende Sonderkredite zu bewilligen."

Erläuterung & Ideen:

Denkbar wären folgende Vorschläge, um die untere Reuss als Naherholungsgebiet für die Bevölkerung
wie als Naturlandschaft zugänglich zu machen:

Reussbadi beim Kasernenplatz

Luzern gehört schweizweit zu den wenigen Städten mit Fluss ohne Flussbad. Das Reussschwimmen wird immer beliebter, da in den Hitzesommern ein Fliessgewässer abkühlender als der See ist. Eine Reussbadi bietet mehr Sicherheit beim Einstieg und dient als zentrales Naherholungsgebiet. Diese soll für alle frei zugänglich sein. Des Weiteren entlastet sie andere stark frequentierte Badeplätze und bringt Abwechslung an den verkehrsgeprägten Kasernenplatz. Im Zuge des Klimawandels gilt es die Städte und urbanen Gebiete so zu gestalten, dass die Menschen sich bei Hitzeperioden erholen und abkühlen können. Gleichzeitig ist eine solche Badeanstalt eine Reminiszenz an den legendären “Mississippi Dampfer”.

Naherholungsgebiet am rechten Ufer

Der schmale Fuss- und Fahrradweg entlang des linken Reussufers wird stark benutzt und die Verbindung nach Emmen wird immer bedeutungsvoller. Ein zweiter durchgehender Weg am rechten Ufer zwischen St. Karli und Reussegg/Emmen entlastet den unmotorisierten Verkehr auf der gegenüberliegenden Flussseite und erleichtert den Zugang zur Reuss. Mehrere schwimmende Pontons sollen für Reussschwimmer*innen den sicheren und unbeschwerten Ein- und Ausstieg aus der Reuss gewährleisten. Mit Standorten für Buvetten bietet der untere Flussbereich neue Plätze zum Verweilen und Geniessen, womit sich die Gäste stärker innerhalb der Stadt verteilen. Diese bieten den nördlichen Quartieren und Emmen nähere Treffpunkte und ergänzen den beliebten Nordpol. Außerdem leisten die Buvetten ihren Beitrag zur allgemeinen Sicherheit, welche nachts in verlassenen und schwach beleuchteten Abschnitten nicht gewährleistet ist.

Naturnahe Gestaltung

Um eine ausgewogene Balance zwischen Mensch und Natur in der Stadt Luzern zu erweitern, müssen u.a. die 2017 geschaffenen Laichplätze Nölliturm, Reusszopf, Naturhistorisches Museum beibehalten werden. Zusätzlich sollen die verbauten Ufer naturnaher gestaltet werden, Brutstätten geschaffen und die Sohlenstrukturierung optimiert werden.

Die Reuss erleben

Mit einem Erlebnis- oder Themenpfad können Spaziergänger*innen und Schulklassen die Reuss besser kennenlernen und direkter erleben: Biologische Vorgänge, Flora und Fauna der Reuss und dessen Entwicklung mit der Verstädterung, die Physik des Flusses oder einzigartige Fakten über unsere Reuss. Somit kann beispielsweise auch der Schulunterricht abwechslungs- und erlebnisreicher gestaltet werden.

Initiativ-Komitee:

Léon Schulthess, JUSO; Sarah Hermann, JUSO; Till Kottmann, JUSO; Hasan Candan, SP; Séverin Stalder, JUSO; Margrit Grünwald, SP 60+; Yannick Gauch, SP; Anna Gallati, JUSO/SP; Simone Brunner, SP; Judith Dörflinger, SP; Korintha Bärtsch, Grüne/Pro Velo; Roswitha Lüthi, pro Tempore+; Martin Solèr, pro Tempore+